Canon EF 50mm f/1.8 II Objektiv

13. April 2015 •
Hallo meine Lieben, seit ich meine Canon EOS 500D besitze, schmachte ich schon länger einem neuen Objektiv hinterher. Die meisten, die sich ihre erste Spiegelreflex-Kamera zulegen, kaufen sich erst einmal einen Body zusammen mit Kit-Objektiv. Bei meiner Canon war das Zoom-Objektiv mit der Brennweite 18-55mm dabei. Und selbst mit diesem Standart-Objektiv macht es einen Heidenspaß und um auf den Punkt zu kommen: man will mehr! Aber als totaler Fotografie-Neuling kam ich mir allerdings angesichts der Auswahl und Vielzahl an technischen Daten, Fakten, Abkürzungen, Hersteller etc. total verloren vor und wusste nicht, welches Objektiv nun das richtige sein könnte. Nach guter Recherche habe ich mich letztendlich für das Canon EF 50 mm f/1.8 mit Festbrennweite entschieden.

Vor meiner Entscheidung habe ich mir dank dem Internet ein paar Informationen zusammengesammelt und mir ein paar technische Fakten angeeignet. Welche ich euch natürlich auch nicht vorenthalten möchte, daher habe ich euch eine kleine Zusammenfassung erstellt: 
Festbrennweite: wichtig zu wissen ist, ihr könnt nicht zoomen! Das Objektiv ist für die eine Brennweite optimiert, in diesem Fall 50 mm. Nix da mit Bequemlichkeit, ihr habt keine Möglichkeit, das Bild näher ran zu holen, wenn ihr euch nicht bewegt. Der Zoom sind also eure Beine.

Blende: Ein entscheidender Vorteil der Festbrennweite ist die große Blendenöffnung von f/1.8 - das heißt, es fällt sehr viel Licht ins Objektiv und auch bei schlechteren Lichtverhältnissen lassen sich schöne, helle Fotos schießen. 

Schärfebereich: Die sehr offene Blende von f/1.8 bedeutet auch, dass der Schärfebereich extrem klein ist. Bei einem Potrait z.B. solltet ihr immer auf die Augen scharf stellen, rechnet aber damit, dass der rest des Gesichts eher weich ist. 

Weitwinkel: Dadurch, dass die Brennweite fest ist, habt ihr keine Möglichkeit zu Weitwinkelaufnahmen. Dafür empfiehlt es sich, immer ein Wechselobjektiv dabei zu haben. Für ein Ganzkörperfoto müsst ihr z.B. ganz weit laufen, um alles drauf zu bekommen. 

Bokeh: Eine offene Blende bedeutet auch, dass der Hintergrund unschärfer wird. Somit lässt sich je nach Lichteinfall ein wunderschönes Bokeh schaffen. Als Bokeh bezeichnet man die Lichtkreise, die entstehen, wenn der Hintergrund sehr unscharf ist. Das hängt zusätzlich auch davon ab, wie weit das Objekt vom Hintergrund entfernt ist - je weiter, desto unschärfer. 
Am Anfang ist es womöglich sehr gewöhnungsbedürftig, nicht zoomen zu können, aber wir sind ja nicht faul, oder? Den ganzen Spaß bekommt ihr schon für 99,00 € z.B. bei Media Markt oder Saturn. Und dafür ist es doch wirklich mal einen Test wert. Wenn ihr momentan also nur Body und das Kit-Objektiv besitzt, kann ich euch das Canon EF 50 mm f/1.8 nur ans Herz legen.

2 Kommentare

13. April 2015 um 22:14

Ich persönlich habe das Objektiv wirklich geliebt, als es damals bei mir eingezogen ist. Gerade wegen des wunderbaren Bokehs. Habe ja vor kurzem auch noch einen Beitrag dazu verfasst. Mein Objektiv ist zwar nicht von Canon sondern von Nikon - aber der Effekt ist ja der gleiche. :) Inzwischen bin ich auf das 85mm F1.8 Objektiv umgestiegen und würde es nicht mehr hergeben wollen. Die Qualität der Bilder ist noch mal eine ganz andere und das zeigt sich vor allem auch am Preis. Dir wünsche ich viel Freude mit deinem neuen Schätzchen. :)

VANITY ✿ LUXE

19. April 2015 um 03:11

richtig richtig schöner post
wenn ich was Geld zusammen gekratzt habe will ich mir das selbe kaufen
ein absoluter muss ;) <3

Hoffe du schaust auch mal bei mir vorbei <3
AMELY ROSE

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